Einer der beliebtesten und größten Einzelhandelskonzerne, die Rewe-Gruppe, hat sich entschieden, sich mehr für den Schutz von Gewässern und Umwelt zu engagieren. Angesichts der Flut an Plastik, die in unseren Weltmeeren eine große Verschmutzung verursacht und Mensch und Tier in der Existenz bedroht, hat sich die Kette für diesen Schritt entschieden und möchte auf diese Weise ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Im Jahr 2020 soll die Veränderung für alle rund 3300 Filialen in Deutschland wirksam werden. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.
Zu REWE gehören nicht nur die bekannten Supermärkte, sondern auch die Penny Einzelhandelskette, sowie die TOOM Baumärkte. In all diesen Läden, soll es spätestens im Jahr 2020 kein Einweggeschirr und auch keine Trinkhalme aus Plastik mehr geben.
REWE geht sogar noch weiter. Bis 2030, sollen auch alle Produkte der REWE Eigenmarken plastikfrei werden und den Kunden in umweltfreundlichen Verpackungen angeboten werden. REWE möchte außerdem den Verkauf von Besteck stoppen, das aus Plastik besteht.
Die Konzern-Leitung von REWE hat erkannt, dass die extrem kurze Verwendung von Plastik über nur wenige Minuten, nicht den Einsatz rechtfertigt. Denn in der Umwelt verbleibt das Material über mehrere Jahrzehnte, da es nicht biologisch abbaubar ist. Den Verkauf von Besteck stoppen und Plastikgeschirr und Einwegverpackungen aus Plastik zu vermeiden, erfordert jedoch neue Wege und neue Verpackungs-Strategien.
Um diese voran zu treiben, sucht der Rewe-Konzern nun nach passenden Alternativen zu Plastik, die mit dem Umweltschutz vereinbar sind. Im Gespräch sind unter anderem Materialien, wie Palmblatt oder Graspapier. Diese könnten dann im Jahr 2020 oder früher zum Einsatz kommen. Auch die EU Kommission plant bereits, den Verkauf von Einwegverpackungen aus Plastik gesetzlich zu verbieten. Angesichts dieser Pläne, nimmt REWE mit seinem Engagement eine Vorreiter-Rolle ein.
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